Erzeugt feste Schülercodes (gerätewechselfest) und eine Lehrer-PIN zum Einsehen des Fortschritts. Das Lehrer-Secret bekommst du beim Deploy.
Mit Klassencode + PIN (aus Schritt 1) den Lernstand der Klasse abrufen.
Kompetenzbezug zu Politik / Sozialwissenschaften / Recht sowie zur Friedens- und Menschenrechtsbildung (Sek I/II). Das Modul eignet sich u. a. für die Themenfelder „Internationale Politik und Frieden“, „Internationale Beziehungen“ und „Menschenrechte“.
Die Schüler:innen sollen am Ende
Das Abschlussquiz prüft Faktenwissen zu den Kernartikeln (Single-Choice). Der Punktestand ist ein Lernstandsindikator, kein Notenautomat: Schnelligkeit und Streak fließen ein, sind aber didaktisch als Motivation gedacht – nicht als Leistungsmaß.
| Einsatz | Was es zeigt |
|---|---|
| Benotbar (fachliches Wissen) | Ob die Kernbegriffe sicher zugeordnet werden: Gewaltverbot, Selbstverteidigung, Eskalationsleiter, Unterscheidungsgebot. Ein begleiteter Kurztest (offene Fragen) eignet sich besser zur Benotung als der reine Quiz-Score. |
| Bewusst unbenotet (Haltung & Reflexion) | Wie Lernende über Krieg, Frieden und die Grenzen erlaubter Gewalt nachdenken. Hier zählt die Qualität der Begründung und die ethische Auseinandersetzung – nicht eine „richtige Antwort“. |
| Aufgabe | Erwartete Leistung |
|---|---|
| (a) Erläutere das Gewaltverbot (Art. 2(4)) und seine zwei Ausnahmen. | Gewaltverbot als zentrale Norm benannt; Ausnahmen korrekt: Selbstverteidigung bei bewaffnetem Angriff (Art. 51) und vom Sicherheitsrat beschlossene Maßnahmen (Art. 42, Kapitel VII). |
| (b) Beschreibe die Eskalationsleiter des Sicherheitsrats. | Reihenfolge richtig: Feststellung (Art. 39) → nichtmilitärische Maßnahmen/Sanktionen (Art. 41) → militärische Maßnahmen (Art. 42), letztere nur wenn Art. 41 unzulänglich. |
| (c) Erkläre das Unterscheidungsgebot und die Verhältnismäßigkeit im Krieg. | Unterscheidung Zivilist/Kombattant; Angriffe nur gegen militärische Ziele; ein Angriff ist verboten, wenn der zivile Schaden außer Verhältnis zum militärischen Vorteil steht. |
Altersgerecht: In Sek I steht das Verständnis der Grundregeln und ihre Bedeutung für den Frieden im Vordergrund; in Sek II kann die Anwendung auf aktuelle Fälle, die Grenzen des Rechts und die Spannung Recht ↔ Macht vertieft werden. Sensibler Umgang mit belastenden Konflikt-Bezügen wird empfohlen.